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14K3 Marsch am 06.04.2024

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14K3 Marsch der RK-Schwabach am 06.04.2024

Am Karfreitag 2010 gab es in Afghanistan die schwersten Gefechte, denen die Bundeswehr in der Neuzeit je ausgesetzt war. Drei deutsche Soldaten, die Kameraden Hauptfeldwebel Nils Bruns, Stabsgefreiter Robert Hartert und der Hauptgefreiter Martin Augustyniak ließen ihr Leben. Seit 2020 (10K3) marschieren bundesweit jedes Jahr Soldaten, Reservisten und Angehörige zum Gedenken an im Einsatz gefallenen Soldaten. Ursprünglich wurden 10 Km mit 10 Kg Gepäck und dann jedes Jahr 1 Km und 1 Kg mehr gelaufen. Heute erinnern die K3-Märsche als inoffizieller Veteranentag jährlich an diesen Tag, und an alle Veteranen, die Schweiß und Blut auf fremden Boden vergossen haben. Diese kleine Bewegung ist jedes Jahr gewachsen. Mit dem Kauf des Patches wird, abzüglich der Selbstkosten ein Beitrag gespendet, dieses Jahr an den Verein „Angriff auf die Seele e.V.“. Mit dem Marsch wird Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit erzeugt.

Schon der damalige Verteidigungsminister Thomas de Maizière hob nach dem Gefecht hervor: „Kundus, das ist für uns der Ort, an dem die Bundeswehr zum ersten Mal gekämpft hat, – lernen musste, zu kämpfen. Das war eine Zäsur – nicht nur für die Bundeswehr, sondern auch für die deutsche Gesellschaft.“

Dieses Jahr (14K3) war die RK Schwabach dabei; (14 Km mit 14 Kg Gepäck) unsere Strecke war mit 12 Km geplant und das Gewicht des Gepäckes frei wählbar, so dass jeder teilnehmen konnte. Los ging es für die 50 Teilnehmer um 12:30 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Die Route führte von Schwabach BayWa-Parkplatz, entlang der B2 zum Zwischenstopp bei der Freiwilligen Feuerwehr in Rednitzhembach. Die ersten 6,2 km waren geschafft. Die Kameraden der Feuerwehr stellten den Teilnehmern Bänke und ein schattiges Plätzchen zur Erholung und Einnahme eines kleinen Imbisses und Getränken zur Verfügung. Danke für die Bereitstellung an den Kameraden Kunke samt seiner Frau. Nach der Pause und einigen Worten von Herrn Joschi Leisinger, 2.Bürgermeister der Gemeinde Rednitzhembach, ging es frisch und munter weiter. Die nächsten 5,3 km entlang auf Wanderwegen, immer im Kontakt mit Joggern, Spaziergänger und Radfahrern, die uns freudig und anerkennend grüßten. Als wir gegen 16:00 Uhr die Stadtgrenze von Schwabach erreichten, nahmen wir die vorgeschriebene Marschaufstellung ein und kamen geordnet auf dem Martin-Luther-Platz an. Hier wurden wir von den Kameraden, die den Infostand betreuten und dem Oberbürgermeister der Stadt Schwabach, Herrn Peter Reis, herzlich empfangen. Herr Reis begrüßte uns mit Worten der Anerkennung der Reservearbeit, die für unser Land und der Freiheitlichen demokratischen Grundordnung sehr wichtig ist.

Unser Vorsitzender, HG d. Res. Marcus Kühnlein ließ es sich nicht nehmen, in diesem würdigen Rahmen drei unserer verdienten Kameraden mir der bronzenen Bezirksnadel für vorbildlichen Arbeit zu ehren. Dies sind die Kameraden OG d. Res. Jürgen Kuhnke, OG d. Res. Manfred Knoll und Fördermitglied Patrik Kühnlein.

Danach wurde von Herrn Jonas Falkner, Trompeter der Schwabacher Blasmusik „Ich hatt‘ einen Kameraden“ und unsere Nationalhymne gespielt. Dafür unser herzliches Dankeschön.

Wir sagen Danke an die Kreisgeschäftsstelle in Roth und an den Kameraden Frank Karas stlv. Vorsitzender der RK Neunkirchen am Sand für die tatkräftige Unterstützung.

Wir bedanken uns bei den Kameraden Pichl, Knoll, F. Müller Denton und Kuhnke für die sehr gute Arbeit auf unserem Infostand. Auch ein großes Danke an das Schwabacher Tagblatt und zu guter Letzt den Kameraden Andersen für diesen Bericht und den Bildern auf der Homepage www.rk-schwabach.de.

Sehr angetan waren wir von den Bürgern der Stadt Schwabach, die extra gewartet hatten um den Einmarsch der Soldaten und das Abschlussantreten mitzuerleben. Wir waren sehr berührt von der positiven Stimmung. Ein riesen Danke dafür.

Es war alles in allem eine gelungene Veranstaltung und der Termin für 2025 steht bereits fest und ist der 26.04.2025. Wir freuen uns wieder darauf, mit euch diesen Tag würdig zu verbringen

Wer danach noch Lust und Hunger hatte, traf sich in der Sportgaststätte des SV Penzendorf, Hamburgerstr.4, 91126 Schwabach um den Tag ausklingen zu lassen.

Christof Andersen/07.04.2024