16K3 Marsch
Hallo die RK Schwabach und der Kreis Mfr.-Ost des Reservistenverbandes, führen in diesem Jahr wieder den Gedenkmarsch 16K3 in Schwabach durch.
Teilnehmen kann und darf jeder
Kreisgruppe Mfr.-Ost
Wann: Samstag 28.03.26.
Treffpunkt: Marktplatz in Schwabach vor dem Rathaus
Uhrzeit: 10:00 Uhr Start
Ansprechpartner: Marcus Kühnlein Tel. 0179 120 5349 Mail: vorstand@rk-schwabach.de
Info: es wird in der Gruppe gelaufen, jeder darf teilnehmen
Die Patches bitte direkt über Cafe-Viereck bestellen https://cafe-viereck.de/16k3-marsch-spendenpatch
Hier ein paar Informationen
Was am Karfreitag 2010 geschah:
Aufständische attackierten eine Patrouille des PRT Kunduz in Isa Khel in Nordafghanistan. Drei deutsche Fallschirmjäger fielen:
Hauptfeldwebel Nils Bruns
Stabsgefreiter Robert Hartert
Hauptgefreiter Martin Augustyniak
Weitere Soldaten wurden mitunter schwer verwundet und mussten unter schwerem Beschuss von Alliierten ausgeflogen werden.
Das Karfreitagsgefecht stellt eines der schwersten Gefechte in der Geschichte der Bundeswehr dar.
Hier findet ihr ausführliche Infos zum Ablauf des Gefechts: Informationen zum Karfreitagsgefecht
Ruhet in Frieden Kameraden, ihr seid niemals vergessen!
9969 Teilnehmer beim 13K3ein unglaubliches Ergebnis! Wir haben uns zum Vorjahr nochmal fast verdoppelt und wir haben die 10.000 Marschteilnehmer nur nicht geknackt, da die DHL ein Paket mit 90 Patches verloren hat, die wir dann leider aus dem Bestand nehmen mussten 🙁
Mit eurer Hilfe haben wir fantastische 84.552,00€ an die Deutsche Härtefallstiftung spenden können! Das Geld wurde direkt am 05.04. überwiesen und es wird nochmal eine offizielle Spendenscheckübergabe stattfinden – wir halten euch auf dem Laufenden 🙂
Ihr könnt euch beim 16K3-Patch für die E-Mail-Benachrichtigung anmelden, damit ihr den Verkaufsstart für den 16K3-Marsch nicht verpasst.
Danke an alle Teilnehmer und Unterstützer ♥
2022: 5068 Teilnehmer beim 12K3
Und es sollen noch mehr werden…
Nach dem riesigen Erfolg des 10K3-, 11K3-, 12K3- und 13K3-, 14K3-, 15K3-Marsches in den vergangenen Jahren, haben wir es uns zum Ziel gemacht, eine neue Tradition des Gedenkens an unsere gefallenen Kameraden des Karfreitagsgefechts zu etablieren.
Nur dank eurer großartigen Resonanz und der deutschlandweiten Teilnahme so vieler Menschen, hat dieser Marsch es überhaupt geschafft, sich als mögliche Institution der Erinnerungskultur einen Namen zu machen. An diese enormen Erfolge der letzten drei Jahre müssen und wollen wir nahtlos anknüpfen, um den Marsch und das Andenken in jedes Bewusstsein zu rufen.
Wir wollen mit dem Marsch nicht nur Spendengelder für bundeswehrnahe Vereine sammeln, sondern vor allem körperliche Betätigung mit dem aktiven Gedenken (über die normale Schweigeminute hinaus) an die Kameraden verbinden. Es ist eine Veranstaltung für Jedermann, sodass wir dieses sensible aber sehr wichtige Thema breit streuen und zugänglich machen können.
Ob alleine im Wald, zusammen mit seiner Familie oder Freunden, oder im Kreise seiner Kameraden, Einheit, Reservistenkameradschaft – du entscheidest, wie DU diesen Tag gestalten möchtest. Wir werden dieses Jahr noch mehr daran arbeiten, deutschlandweite organisierte Marschgruppen zu bilden, bei denen man mitmarschieren kann, um das Gefühl der Gemeinschaft und Kameradschaft noch mehr zu stärken. Weitere Infos dazu weiter unten.
Unsere Rahmenbedingungen: 16 Kilometer Strecke mit 16 Kilo Gepäck.
Wem das zu viel ist, kann bei den originalen Bedingungen aus dem Jahr 2020 bleiben: 10 Kilometer mit 10 Kilo Gepäck.
Ziel ist es, jedes Jahr einen Kilometer und einen Kilo draufzupacken, aber dann würde der Marsch bald zu einer Fernspähveranstaltung ausarten. Deshalb kann man optional immer wieder zu den 10/10 zurückkehren 🙂
Mit dem Kauf des Patch registrierst du dich offiziell zum Marsch.
Von den 10,00€ Registrierungskosten werden 8,00€ an den Verein „Angriff auf die Seele e.V.“ gespendet (Materialkosten und Umsatzsteuer wurden abgezogen).
Meinung eines Afghanistanveterans zum Marsch
Jahrelang hatte ich das Gefühl, ich säße mit meinem Afghanistan-Thema alleine da. Wen interessierte das schon: Bundeswehr, Hindukusch, die ollen Kamellen von gestern? Wozu noch ewig nachfragen, nachlesen und nachdenken? Man will sich damit auch im Freundeskreis nicht aufdrängen. Die Zeit ist bei niemandem stehen geblieben, jeder hat seine eigenen Sorgen. Ich verstehe das und halte mich zurück
Dann habe ich 11K3 dieses Jahr zum ersten Mal in vollem Bewusstsein wahrgenommen, mich beteiligt so gut ich konnte. Und plötzlich stelle ich fest: da sind noch viele mehr. Tausende. Mehr, als man im Guten überschauen kann. Das Thema bewegt Menschen – ich bin nicht allein. Man schaut hin, hört sich Dinge an, überlegt, tritt in den Dialog und knüpft Verbindungen zum eigenen Leben, zur Familiengeschichte, zur Zukunft.
Das verfolge ich seit einer Woche mit großem Stauen. Mit wie vielen ich mich in den letzten Tagen ausgetauscht habe, das hätte ich vor zwei Wochen nicht geglaubt. Auch das geht auf das Engagement von Mitstreitern wie „Roter Teufel“, „NatoVet“ und Café Viereck und vielen anderen zurück. Dafür bin ich dankbar. „Alter Falli“ hat für sich resümiert, der Gedenkmarsch 11K3 sei „das Beste, was je aus den sozialen Medien heraus entstanden ist“. Er hat Recht, es ist wirklich beeindruckend.
Ich sagte vor einer Woche: ich hoffe auf einen offiziellen Veteranengedenktag. Der 2. April ist dabei mein Wunschtag, der Tag des Karfreitagsgefechts. Der Karfreitag ist ein stiller Feiertag, er passt zum Anlass. Ich bin kein Freund von lauter Eventkultur, nicht in dieser Frage.
Seit Freitag bin ich mir nicht mehr sicher, ob es so einen offiziellen Tag wirklich braucht, wenn etwas wie 11K3 „von unten“ und aus der Mitte heraus gestemmt werden kann. Ohne minutiöse Anleitung, ohne zentrale Führung, nur durch individuelles Handeln. Nicht einer hat‘s vollbracht, nur zusammen entsteht so etwas Kraftvolles. Der Gedanke gefällt mir fast noch besser.
Beitrag von Wolf Gregis