15K3 Marsch der RK-Schwabach am 06.04.2025
Am Karfreitag 2010 gab es in Afghanistan die schwersten Gefechte, denen die Bundeswehr in der Neuzeit je ausgesetzt war. Drei deutsche Soldaten, die Kameraden Hauptfeldwebel Nils Bruns, Stabsgefreiter Robert Hartert und der Hauptgefreiter Martin Augustyniak ließen ihr Leben. Seit 2020 (10K3) marschieren bundesweit jedes Jahr Soldaten, Reservisten und Angehörige zum Gedenken an im Einsatz gefallenen Soldaten. Ursprünglich wurden 10 Km mit 10 Kg Gepäck und dann jedes Jahr 1 Km und 1 Kg mehr gelaufen. Heute erinnern die K3-Märsche als inoffizieller Veteranentag jährlich an diesen Tag, und an alle Veteranen, die Schweiß und Blut auf fremden Boden vergossen haben. Diese kleine Bewegung ist jedes Jahr gewachsen. Mit dem Kauf des Patches wird, abzüglich der Selbstkosten ein Beitrag gespendet, dieses Jahr an den Verein „Angriff auf die Seele e.V.“. Mit dem Marsch wird Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit erzeugt.
Schon der damalige Verteidigungsminister Thomas de Maizière hob nach dem Gefecht hervor: „Kundus, das ist für uns der Ort, an dem die Bundeswehr zum ersten Mal gekämpft hat, – lernen musste, zu kämpfen. Das war eine Zäsur – nicht nur für die Bundeswehr, sondern auch für die deutsche Gesellschaft.“
Dieses Jahr (15K3) war die RK Schwabach dabei; (15 Km mit 15 Kg Gepäck) unsere Strecke war mit 12 Km geplant und das Gewicht des Gepäckes frei wählbar, so dass jeder teilnehmen konnte. Los ging es für die 50 Teilnehmer um 10:30 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Die Route führte von Schwabach Königsplatz durch die Innenstadt in Richtung Nasbach, durch die ehem. US Kaserne am Krankenhaus vorbei in Richtung Reiterhof und über den Nadlersbach nach Unterreichenbach. Weiter zum EDEKA Krawczyk. Nach einer 20-Minütige Pause ging es frisch und munter weiter, immer im Kontakt mit Joggern, Spaziergänger und Radfahrern, die uns freudig und anerkennend grüßten. Als wir gegen 12:30 Uhr die Stadtgrenze von Schwabach erreichten, nahmen wir die vorgeschriebene Marschaufstellung ein und kamen geordnet auf dem Martin-Luther-Platz an. Hier wurden wir von den Kameraden, die den Infostand betreuten, dem OrgLtr. OSF d.R. und der Bürgermeisterin der Stadt Schwabach, Frau Petra Novotny, herzlich empfangen. Frau Novotny begrüßte uns mit Worten der Anerkennung der Reservearbeit, die für unser Land und der Freiheitlichen demokratischen Grundordnung sehr wichtig ist. Ebenfalls sprach der Org.Ltr. OST d.R. Diemar Eitel einige anerkennende Grußworte.
Danach wurde von Herrn Max Weiner, Trompeter der Jagthornbläser Gruppe Roth-Schwabach, „Ich hatt‘ einen Kameraden“ und unsere Nationalhymne gespielt. Dafür unser herzliches Dankeschön.
Wir sagen Danke an die Kreisgeschäftsstelle in Roth und an den Kameraden Frank Karas stlv. Vorsitzender der RK Neunkirchen am Sand für die tatkräftige Unterstützung.
Wir bedanken uns bei den Kameraden Knoll, Strobl, Nash und Kuhnke für die sehr gute Arbeit auf unserem Infostand. Auch ein großes Danke an das Schwabacher Tagblatt und zu guter Letzt den Kameraden Andersen für diesen Bericht und den Bildern auf der Homepage www.rk-schwabach.de.
Sehr angetan waren wir von den Bürgern der Stadt Schwabach, die extra gewartet hatten um den Einmarsch der Soldaten und das Abschlussantreten mitzuerleben. Wir waren sehr berührt von der positiven Stimmung. Ein riesen Dank dafür.
Es war alles in allem eine gelungene Veranstaltung und der Termin für 2026 steht bereits fest und ist der 11.04.2026. Wir freuen uns wieder darauf, mit euch diesen Tag würdig zu verbringen
Wer danach noch Lust und Hunger hatte, traf sich in der Sportgaststätte des SV Penzendorf, Hamburgerstr.4, 91126 Schwabach um den Tag ausklingen zu lassen.
Christof Andersen/29.04.2025
