Nachtorientierungsmarsch am 26.10.2024 in Bruckberg
Am 26.10.2024 nahmen vier Kameraden der RK Schwabach am Nachtorientierungsmarsch in Bruckberg teil.
Meldekopf war das Waldschießhaus in Bruckberg.
Den Kameraden aus Schwabach wurden vor Ort noch vier weiteren Kameraden aus unterschiedlichen Kreisgruppen zugeteilt, so dass der Trupp mit acht Mann kurze Zeit später mittels Unimog am Absetzpunkt „Große Eiche“ abgesetzt werden konnte.
Von dort aus ging es in Schützenreihe am Waldrand bis zur Station 1 „Retten & Bergen“ auf einem Feldweg entlang. An dieser Station wurde eine verletzte Person aus einem verunfallten Fahrzeug geborgen. Im Anschluss wurde die Person auf ihre Vitalfunktionen und weitere Verletzungen am Körper untersucht. Eine Meldung zu dem Vorgang mit den Koordinaten für die Abholung wurde abgesetzt. Für den Abtransport des Verletzten wurde darauf geachtet, dass das Gebiet entsprechend abgesichert worden ist.
Nach absolvierter Übung ging es mit den erhaltenen Koordinaten in Richtung Reckersdorf weiter. Dort erwartete den Trupp die Station 2 „Funk-Sprechverkehr & Authentisieren“. Über Numeral- und Authentisierungscodes wurde eine verschlüsselte Nachricht an den Trupp mit neuen Koordinaten übermittelt.
Die neuen Koordinaten führten unmittelbar in den östlichen Teil des Waldes mit unerwartetem Feinkontakt sowie direktem Beschuss aus dem Unterholz. Die Übung der Station 3 “Feindkontakt & Lasergewehr“ wurde damit abgeschlossen, dass die Kameraden ihre Schießfähigkeiten im Dunkeln mit dem Lasergewehr unter Beweis stellen konnten.
Weiter durch den Wald ging es an die östliche Waldrandgrenze zur Station 4. mit der Übung „Karte & Kompass“. Dort wurden die Entfernungen erhabener Gebäude in unterschiedlichen Dörfern mittels Karte ermittelt und für den nächsten Zielpunkt eine Marschkompasszahl in die Karte übertragen.
Der neue Zielpunkt führte den Trupp ins Waldesinnere zu einem toten Briefkasten, Station 5., mit neuen Koordinaten die nach einigen hundert Metern zu einem weiteren toten Briefkasten, Station 6., führten. Trotz Rotlicht war die Sicht im Wald bei absoluter Dunkelheit stark eingeschränkt, die Erfahrung der Kameraden kam dem Trupp zugute was ein schnelles Auffinden der toten Briefkästen möglich machte.
In Steinbach, am nord-östlichen Waldrand angekommen, wurde die letzte Station 7. „Identifikation militärischer Fahrzeuge“ absolviert. Dort galt es Fahrzeuge wie den Schützenpanzer Marder, die britische Panzerhaubitze AS90, das Kettenfahrzeug Wiesel, den russischen Panzer BMD, das Flugabwehrsystem Ozelot und den amerikanischen Radpanzer LAV unter erschwerten Bedingungen zu identifizieren.
Von der letzten Station aus ging es dann wieder zurück in Richtung Meldekopf, der nach 2,5 Stunden bzw. 9 km Marsch vollzählig erreicht worden ist.
Am Lagerfeuer hat man den kurzweiligen Abend dann mit den Kameraden ausklingen lassen.