Abkürzungen und Erklärungen

Abkürzungen / Kürzel

Beorderter Reservist = Bei einer Beorderung wird einem Reservisten durch sein zuständiges Karrierecenter der Bundeswehr formell ein ausgeplanter Reservistendienstposten bei einem konkreten Truppenteil mit einer konkreten Funktion übertragen. Ein solcher Reservedienstposten ist entweder ein Spiegeldienstposten eines aktiven Soldaten , der durch den Reservisten vertreten werden soll , oder ein speziell für die Reserve geschaffener Dienstposten. Beorderte Reservisten üben die entsprechenden Tätigkeiten regelmäßig in Wehrübungen und werden dazu in ein Wehrdienstverhältnis einberufen.

Nicht beorderter Reservist = Die Allgemeine Reserve besteht aus der Gesamtheit aller nicht beorderten Reservisten. Diese können in der beorderungsunabhängigen freiwilligen Reservistenarbeit ihre Fähigkeiten erhalten und erweitern und werden dazu durch aktives Fachpersonal, die Stabsoffiziere für Reservistenangelegenheiten und deren Feldwebel für Reservisten (FwRes) des zuständigen Landeskommandos, sowie hauptverantwortlich durch den Reservistenverband betreut.

Ordentliches Mitglied , Außerordentliches Mitglied , Förderndes Mitglied =  KLICK HIER

VdRBw = Verband der Reservisten der Bundeswehr

WKK = Wehrkreiskomando

WBK = Wehrbereichskomando

KVK = Kreisverbindungskomando

BVK = Bezirksverbindungskomando

RAG = Reservisten Arbeitsgemeinschaft

RK = Reservistenkameraden

VVag = Verbandsveranstaltung (Alle Mitglieder dürfen teilnehmen)

DVag = Dienstliche Veranstaltung (Bundeswehr , ehem. gediente Mitglieder dürfen teilnehmen.)

HaWa = Handwaffen

UTE = Uniform Trage Erlaubnis (Flecktarn bei VVag)

Dauer-UTE (Dienstanzug) : die Dauer-UTE gilt für folgende Anlässe

  • Festliche Familienereignisse
  • Bestattungen von Angehörigen, Soldatinnen und Soldaten sowie früheren Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr oder befreundeter Streitkräfte
  • Festliche Veranstaltungen und öffentliche Gedenkfeiern des Bundes, der Länder, Gemeinden und anderer Körperschaften des öffentlichen Rechts.
  • Veranstaltungen von Soldatinnen-, Soldaten- , Reservistinnen- und Reservistenvereinigungen, zu denen kein Kontaktverbot der Bundeswehr besteht.
  • Die Uniform darf nur getragen werden wenn sie im einwandfreien Zustand ist und den Vorgaben entspricht

AGSHP = Ausbildungsgerät Schießsimulator für Handwaffen und Panzerabwehrhandwaffen der Bundeswehr.

IGF = Individuelle Grundfertigkeiten

BW = Bundeswehr

AKRU = Arbeitskreis Reserveunteroffiziere

gem. RAG SSpO KrsGrp = gemäß Reservistenarbeitsgemeinschaft Schießsport Ordnung Kreis- Gruppe

DSA = Deutsches Sportabzeichen

KLF = Körperliche Leistungsfähigkeiten

SiPol = Sicherheitspolitik

ATN = Ausbildung und Tätigkeitsnachweis

RLA = Reservisten Leistungsabzeichen

d.R. = der Reserve

a.D. = außer Dienst

ABC = Atomar , Biologisch , Chemisch

KSK = Komandospezialkräfte

Schießsport

GK = Großkaliber (RAG Schießsport)

KK = Kleinkaliber (RAG Schießsport)

LW = Langwaffe (RAG Schießsport)

KW = Kurzwaffe (RAG Schießsport)

Kaliber .45 ACP = Automatic Colt Pistol

.223 rem. = Ziviler Bereich .223 Remington, im Militärbereich wird sie 5,56×45 Nato Munition genannt.

.308 win. =Ziviler Bereich .308 Winchester, im Miltärbereich wird sie 7,62×51 Nato Munition genannt.

.22 lfB = .22 lang für Büchsen

.22 lr = .22 long rifle

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Was bedeuten die Zahlen der PK (Personenkennziffer)

Beispiel

261083-K-20917

Geburtsdatum

In den ersten sechs Stellen wird das Geburtsdatum erfasst. Die Person im Beispiel ist am 26. Oktober 1983 geboren.

Nachname (Initial)

Der Buchstabe ist der erste Buchstabe des Nachnamens. Im Beispiel beginnt er mit dem Buchstaben „K“. Dieser Buchstabe bleibt selbst nach einer Namensänderung gültig.

Die ersten drei Ziffern nach dem Namensinitial stehen für das Kreiswehrersatzamt beziehungsweise den Meldebezirk, in dem die Person bei Erstellung der PK erfasst war. Im Beispiel wurde die Person vom Kreiswehrersatzamt (KWEA) Lüneburg (209) gemustert. Diese Aufgabe wurde mit Aussetzung der Wehrpflicht von den Karriecentern der Bundeswehr übernommen.

An der ersten Ziffer der zweiten Zahlenkolonne ist zu erkennen, in welcher Region Deutschlands die Person gemustert oder durch die Bundeswehr ersterfasst wurde. Bei männlichen Personen wird bei der Wehrerfassung (mit etwa 17 Jahren) die PK erstellt.

Die Ziffern bedeuten:

  • 1 steht für Schleswig-Holstein und Hamburg.
  • 2 steht für Niedersachsen und Bremen.
  • 3 steht für Nordrhein-Westfalen.
  • 4 steht für Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen.
  • 5 steht für Baden-Württemberg.
  • 6 für Bayern.
  • 7 steht für Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin.

Folgeziffer

Diese Ziffer ist eine laufende Nummer, um in einem KWEA oder Meldebezirk Personen mit gleichem Geburtstag und Nachnamensinitial unterscheiden zu können. Die Ziffer 0 wird nicht vergeben. Die erste Person mit Geburtsdatum und Anfangsbuchstabe des Nachnamens erhält die 1 (wie im Beispiel), die nächste die 2 und so fort.

Prüfziffer

An der letzten Stelle steht eine Prüfziffer, die sich aus allen voranstehenden Zeichen berechnen lässt. Dazu wird das Initial durch eine Zahl ersetzt:

A B C D E F G H I
J K L M N O P Q R S
T U V W X Y Z
4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28
Personenkennziffer
TT MM JJ Initial KWEA FZ PZ
26 10 83 K 209 1 7